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Übungsfirma |
| Eine Übungsfirma ist das Modell eines existierenden Unternehmens, in dem alle kaufmännischen Geschäftsvorfälle simuliert werden können. Allerdings finden der Warenverkehr und die Zahlungen nur auf dem Papier statt. Dennoch arbeitet eine Übungsfirma wie ein echtes Unternehmen und steht in ständiger Geschäftsverbindung mit anderen Übungsfirmen sowie mit der Zentralstelle des deutschen Übungsfirmenringes in Essen. Die Zentralstelle der Übungsfirmen stellt eine Bank, Finanzamt, Krankenkassen und andere Dienstleistungen zur Verfügung. |
| Die Schüler und Schülerinnen nehmen in der "ÜFA" die Rolle von "Mitarbeitern" ein, die nahezu alle anfallenden Tätigkeiten alleine oder im Team praktisch durchführen. Sie lernen so, ihre Arbeit selbstständig zu organisieren und Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen. Die Übungsfirmenarbeit eröffnet den Schülern und Schülerinnen viele Lernmöglichkeiten, die darauf abzielen, eine Verbesserung der Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz zu erreichen. Konkret bedeutet dies, Einsichten in betriebliche Abläufe zu gewinnen, vernetztes Denken zu erlernen, selbstständiges Arbeiten, Organisationsgeschick, Team- und Kommunikationsfähigkeit zu entwickeln. Hierbei helfen die begleitenden Lehrerteams den Schülern und unterstützen sie durch Denkanstöße. Damit wird die traditionelle Lehrerrolle zugunsten eines so genannten "Lernberaters" aufgegeben. Dies erfordert von den eingesetzten Lehrern ein hohes Maß an Absprachen, Flexibilität, Kooperationsfähigkeit und Intuition. Erfolgskontrollen in dem Fach "ÜFA" finden ihren Niederschlag in Form von Arbeitsproben und einer Note im Zeugnis der Schüler. |
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Die Übungsfirma an der WALTHER-GROZ-SCHULE ALBSTADT
wurde mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres 2003/2004 in der
Wirtschaftsschule eingerichtet.
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